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Virtualisierung

Research Firmen stellen bei KMU einen erheblichen Nachholbedarf an IT-Infrastruktur Management fest. Dies betrifft in erster Linie Fragen von

  • Strategie
  • Konzeption 
  • Betriebsorganisation

 

Genaues Wissen um das IT-Inventar mit Standorten, Kosten, Wartungsaufwendungen und Software-Nutzung sowie um zugehörige Lebenszyklen birgt enormes Einsparungs­potential für Unternehmen. Gartner hat festgestellt, dass Firmen, die den Lebens­zyklus ihrer IT systematisch managen, die Kosten ihrer IT-Einrichtungen im ersten Jahr um 30% und in den folgenden fünf Jahren zwischen 5-10% senken können.

Damit jedoch Einsparungen in der IT-Infrastruktur erzielt werden, sind Prozesse im IT-Infrastruktur Management und insbesondere in Verbindung zu den betriebswirtschaftlichen Strategie- und Planungsprozessen zu etablieren. 

Zwecks Kostensenkung wird insbesondere die Konsolidierung ausgewachsener „Server-Farmen“ nötig.

 

Das Effizienzkriterium

Bei den Anwendungslandschaften wächst der Anpassungsbedarf an Veränderungen der Geschäftsprozesse und Infrastrukturen. Die meisten grossen IT Organisationen beschaffen und betreiben traditionell für jede neue Business Applikation einen neuen Ser­ver. Diese „1:1 Applikation-/Server“-Kon­fi­gu­ration besticht zunächst durch ihre schein­bare Einfachheit.  Dies  bedeutet jedoch lang­fristig steigende Komplexität durch steigende Heterogenität, signifikant erhöhte Kosten durch schlecht ausgelastete Server, brachliegende Ressourcen und ein immer schwieriger zu administrierendes Sys­temumfeld. Nicht zuletzt steigen auch die Infra­strukturkosten wie Raummiete, Strom, Kühl­ung, Backup-An­forderungen etc. mit jedem zusätzlichen Server. Viele Anwender stossen bereits bei der Stromzuführung, Kühlung und beim Raumbedarf an ihre Grenzen. Er­he­bun­gen bei Kunden haben gezeigt, dass im Falle von herkömmlichen Fileservern, diese mit durchschnittlich 5% ihrer Kapazität ausgelastet sind.

Die Lösung aus diesem Dilemma heisst „Virtualisierung der Infrastruktur“. Dabei werden mehrere physische Server durch einen, lei­stung­s­starken Server ersetzt und die be­stehenden Applikationen, oder Files-Systeme innerhalb klar spezifizierten „virtuellen Servern“ zum Einsatz gebracht. Durch die Virtualisierung werden

  • Ressourcen flexibler und dynamisch den Applikationen zugeordnet
  • „neue Ser­ver“ wesentlich schneller und einfacher bereitgestellt
  • Test- und Backup-Systeme verfügbar, ohne dass „neue Server“ physisch beschafft und  in­stalliert werden müssen, die anschliessend monatelang ungenutzt in Test-Labors "ver­stauben".

 

Verfügbarkeit und Performance

Die kommenden Jahre werden von Investitionen in die Infrastruktur gekennzeichnet sein, die dazu beitragen sollen, die Kosten zu senken. Allerdings ist Geld auch bei der Infrastruktur nicht mehr das Mass aller Dinge. Wichtig ist vor allem die Verfügbarkeit und Performance der Anwendungen.

Obwohl bereits viele Anwender diese Kriterien weitgehend erfüllen, wollen 46% die Verfügbarkeit und Performance weiter erhöhen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Anforderungen seitens des Business stark steigen und in gleichem Masse gilt dies auch für die Performance. Steigende Anforderungen können technologisch einerseits mit neuen Releases und deren erweiterten Funktionalität erklärt werden, andererseits auch mit den neuen Herausforderungen durch Service-orientierte Architekturen. Aus Sicht des Business erfordern neue Services und steigende Transaktionsvolumina einen Ausbau bezüglich Performance, Rechenleistungen, Netzwerk und Speichermedien.

 

Zusammenfassung

Die Business Solution Group unterstützt Sie bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Konzepten und Strategien, welche ihre IT auf die gesteigerten Anforderungen des Business ausrichten soll. Wir unterstützen Sie auf dem Weg zur „Industrialisierung“ der IT. Neben den Anforderungen, Systeme effizienter und kostengünstiger zu betreiben, unterstützen wir Sie auch bei notwendigen Re­organisation der IT-Abteilungen, Vereinheitlichung und Straffung der IT-Dienstleistung („Rightsizing der Nachfrage“), Konsolidierung der be­stehenden IT-Infrastruktur, sowie die Straffung der Prozesse der IT-Abteilungen